B 54 – Burg Hohenstein: Felssicherung zwischen Burg Hohenstein und Adolfseck

Hessen Mobil führt an der Bundesstraße B 54 die Felssicherungsarbeiten südlich der K 694 bis Adolfseck fort 

Bauphase 1: Fortführung der Arbeiten bis Freitag, den 15.02.2019

Im Baustellenbereich bleibt die seit 07.01.2019 installilerte Ampel bis zum Ende der Bauphase 1, voraussichtlich bis Mitte Februar 2019, im Einsatz. Die Ausweisung einer Umleitungsstrecke für den Bearbeitungszeitraum der Bauphase 1 ist somit nicht notwendig. Bei der Ausführung der Arbeiten haben sich auf Grund der aktuellen Witterung Verzögerungen ergeben.

Bauphase 2: Felssicherungsarbeiten ab Montag, den 18.02.2019 unter Vollsperung 

Im Baubereich ist die Vollsperrung der B 54, südlich der K 694 bis Adolfseck, bis voraussichtlich Mitte März 2019 notwendig.

Bevor die Arbeiten zur Felssicherung beginnen können, bedarf es der vorbereitenden Bearbeitung des Felses. Darauf folgt die Installation der Schutznetze. Oberhalb der Netze werden Fangzäune aufgestellt, die den Streckenbereich zusätzlich vor Steinschlag schützen.

In diesem Zeitraum wird der Verkehr ab Bad Schwalbach über die Bundesstraße B 54 zunächst nach Taunusstein, dann über die L 3032 Wingsbach und Steckenroth, weiter über die L 3373 über Breithardt, dann über die L 3274 nach Burg Hohenstein geführt. Dieselbe Umleitungsstrecke ist in der Gegenrichtung in umgekehrter Reihenfolge ausgewiesen.

Weiterhin ist eine weiträumige Umleitungsstrecke für den Lkw-Verkehr eingerichtet. Diese führt von Bad Schwalbach über Taunusstein auf die B 417 in Fahrtrichtung Limburg, über die L 3031 in Fahrtrichtung Aarbergen-Kettenbach und dort zurück auf die B 54 in Fahrtrichtung Limburg. Dieselbe Umleitungsstrecke ist in der Gegenrichtung in umgekehrter Reihenfolge ausgewiesen.

Aufgrund der Baustelle kann die Linie 207 nicht mehr über Adolfseck verkehren, stattdessen muss immer der Weg über Born nach Breithardt genommen werden. Daher kommt es zu gewissen Einschränkungen. So kann an Werktagen die Linie 207 nur noch vereinzelt zwischen Burg Hohenstein und Breithardt fahren. Als Ersatz besteht die Möglichkeit an Werktagen (Montag bis Freitag) ersatzweise das Hohensteiner Bus´je kostenlos zu nutzen, wenn keine Fahrt der Linie 207 oder 247 verkehrt. Fahrgäste nach Adolfseck werden gebeten auf die Linie 208 auszuweichen.

Von der NAO-Schule in Bad Schwalbach gibt es Fahrten nach Breithardt, die dort Anschluss an die Linie 247 haben. Eine Wartezeitregelung ist eingerichtet worden. Schülerinnen und Schüler aus Adolfseck, die nach der 6. Stunde von der NAO-Schule nach Adolfseck fahren möchten, können mit der Linie 207 bis Bad Schwalbach Bahnhofsstraße fahren und dort in die Linie 208 nach Adolfseck umsteigen. Die Linie 208 fährt ca. 10 min nach Ankunft der Linie 207 ab der Bahnhofsstraße nach Adolfseck.

Update zur Vollsperrung auf der B54

Update zur Umleitungsstrecke

Folgende Vorschläge haben wir Hessen Mobil, bzw. der Straßenverkehrsbehörde heute unterbreitet:

– Einrichtung einer bedarfsweise geschalteten Fußgängerampel in der Schwalbacher Straße, um an dieser Stelle den Schulweg zu sichern.
– Einrichtung eines temporären, einseitigen Halteverbotes in der Langgasse, um gerade in Stoßzeiten den Verkehrsfluss zu gewährleisten.
– Ausstattung der “Vorfahrt achten Schilder” mit Signallampen, um auf die geänderte Verkehrsführung auch bei Dunkelheit noch besser hinzuweisen.
– Polizeiliche Überwachung fremdgeleiteten LKW-Verkehrs, soweit diese nicht als Zielverkehr Hohenstein hat
– Verbesserung der Beschilderung an neuralgischen Punkten entlang der Umleitungsstrecke.
– Wiederherstellung der gewohnten Verkehrsregelung in der Ecke Schwalbacher Straße / Lindenstraße in Breithardt.

Bisher steht eine Entscheidung seitens Hessen Mobil noch aus. Unsere Vorschläge werden geprüft. Wir werden morgen früh hoffentlich zu einer Entscheidung und zur schnellen Umsetzung kommen. Fahren Sie vorsichtig, nehmen Sie Rücksicht.

Maßnahmen in den übrigen Ortsteilen sind nicht vorgesehen, da die Umleitungsstrecke komplett durch Breithardt führt, bzw. die LKW Umleitungsstrecke um Hohenstein herumführt. (DB)

B54 erneut voll gesperrt, Umleitung über Breithardt

Wie uns von Hessen Mobil kurzfristig mitgeteilt wurde, wird die B54 ab Mittwoch, den 14. November 2018 bis voraussichtlich 20. Dezember 2018 voll gesperrt. Die Sperrung ist erforderlich, um dringende im Bereich des Felsentores durchzuführen. Die Sperrung erfolgt daher zwischen den Abfahrten nach Breithardt, die Umleitung des Pkw-Verkehrs erfolgt ebenfalls durch Breithardt. Der LKW-Verkehr wird großräumig umgeleitet.

Burg-Hohenstein Oberdorf bleibt uneingeschränkt anfahrbar. Der RTV teilt mit, dass es aufgrund der Sperrungen zu Behinderungen im Busverkehr kommen kann. Ein Ersatzfahrplan wurde erstellt. Die Gemeinde Hohenstein unterstützt den ÖPNV unter Einsatz des Hohensteiner Bus’je.

RuheForst in Hohenstein eingeweiht

Liebe Hohensteinerinnen und Hohensteiner,

 

am Donnerstag letzter Woche wurde der RuheForst in Hohenstein Breithardt feierlich durch einen ökumenischen Gottesdienst eingeweiht. Pfarrer Noack und Pfarrer Meuser wiesen in ihrer Predigt darauf hin, dass zu diesem Ort zukünftig viele Menschen mit schwerem Herzen gehen werden. Hoffnung bestehe allerdings, dass man an dieser Stelle auch Eins mit der Schöpfung Gottes in Ewigkeit sei. Ich erinnerte in meinen Grußworten daran, dass ich die Bestattungskultur verändere. Wir wollen mit dem RuheForst die Vielfalt der Bestattungsformen abbilden. Gemeinsam mit dem Forstamt Bad Schwalbach und der Firma RuheForst haben wir nach einem geeigneten Waldstück gesucht und dieses auch gefunden. Schon vor ca. 2300 Jahren entstanden auf dem Höhenrücken bereits die ersten Keltengräber, die durch das archäologische Landesamt kartiert wurden.

Die Arbeiten zur Herrichtung des RuheForstes wurden von der Gemeinde nahezu in Eigenregie ausgeführt. Der Bauhof, die gemeindlichen Waldarbeiter und auch Vertreter des Forstamtes Bad Schwalbach brachten sich tatkräftig ein. Wir können stolz darauf sein, dass es gelungen ist, die Natürlichkeit und die Verkehrssicherheit auf der Fläche zu vereinbaren. Der Andachtsplatz ist zweckmäßig und pietätvoll gestaltet. Ich danke euch allen für dieses herausragende Engagement! Die überplante Fläche umfasst ca. 10 Hektar. Der erste Grabfeldabschnitt umfasst ca. 2,3 Hektar. Pro Hektar gibt es ca. 80 bis 100 Ruhebiotope. Diese können mit maximal 12 Plätzen belegt werden. Die Ruhefrist beträgt maximal 99 Jahre.

Der Geschäftsführer von RuheForst, Jost Arnold, betonte in seinen Grußworten die auch aus seiner Sicht hervorragende Lage des RuheForstes ist. Die naturnahe Bewirtschaftung soll nicht nur im Sterbefall, sondern auch schon für die Bestattungsvorsorge naturverbundene Menschen ansprechen. Die Grabpflege werde der Natur überlassen. Als Einweihungsgeschenk überreichte er eine hölzerne Hinweistafel du, die den Eingang des RuheForstes zukünftig zieren wird.

Die Gemeinde Hohenstein wird zukünftig Führungen im RuheForst anbieten. Die nächste Führung findet am Mittwoch, den 17. Oktober um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist der Naturpark Parkplatz Kreuzweg. Man erreicht ihn Breithardt über die Schwalbacher Straße verlassend am Waldrand direkt rechts. Weitere Termine werden über die Homepage der Gemeinde Hohenstein und das Hohensteiner Blättche veröffentlicht. Infomaterial erhalten Sie auch bei Frau Bingel, 06120/2936, tanja.bingel@hohenstein-hessen.de

Ihr

Daniel Bauer

Flurbereinigung in Steckenroth

Der Wegebau im Flurbereinigungsverfahren Steckenroth geht gut voran. Auf über 600.000 Euro belaufen sich die Baukosten alleine in diesem Flurbereinigungsverfahren. In Holzhausen über Aar kommen nochmals 220.000 Euro für Wegebau hinzu. “Das Geld ist gut investiert, mit den Zuschüssen können wir uns das leisten”, erklärt Bürgermeister Daniel Bauer einen der Vorteile eines Flurbereinigungsverfahrens.

Wegebau bei der Flurbereinigung in Steckenroth

Zuwendungsbescheide “Zukunft Dorfmitte” übergeben

Gestern Abend wurden von Landrat Frank Kilian die Zuwendungsbescheide aus dem “Projekt Zukunft Dorfmitte” übergeben. Alle Hohensteiner Bewerbungen wurden berücksichtigt und jeweils mit mindestens 1500 Euro Zuwendungen bedacht.

In Burg-Hohenstein hat sich eine Spielplatz AG gegründet, die Platz nach dem Anbau der Kita bin alten Spielplatz zu neuem Leben erwecken möchte.

In Holzhausen über Aar soll der Bereich zwischen Babbelborn und Alte Schule einladend und verbindend gestaltet werden. Ein Nebenprojekt der Dorferneuerung.

In Strinz-Margarethä wurden zwei Projekte eingereicht. Der TV Strinz möchte die unlängst durch die Gemeinde Hohenstein neu aufgestellte Bank-Tisch-Kombination an der Aubachhalle überdachen damit die Aufenthaltsqualität verbessert. Der Ortsbeirat setzt sich ein für ein Spielplatz-Update an der Aubachhalle.

Der Borner Ortsbeirat möchte den Spielplatz um einen Barfußpfad erweitern und damit Kindern und Erwachsenen ein neues Sinneserlebnis bieten.

Insgesamt werden damit Zuschüsse in Höhe von 8.000 € an ehrenamtliche Projekte in den Hohensteiner Ortsteilen fließen. Die Gemeinde Hohenstein flankiert alle Maßnahmen sowohl finanziell, wie auch mit Unterstützung durch den Bauhof – wo nötig. Bürgermeister Daniel Bauer dankte allen für ihr Engagement, dankte vor allem aber auch dem Kreis für die großzügige Zuwendung. “Das Geld motiviert unsere Ehrenamtlichen und Sport sie an, immer wieder neue Ideen zur Verschönerung des Ortes zu entwickeln.”

Engagierte Ehrenamtliche

Borner Dorfclub

In Born arbeiten alle Jugendclub-Generationen zusammen, wenn es darum geht die Kerb und das Osterfeuer zu organisieren, oder das Dorffest mitzugestalten. Es sind die Generationen der letzten 15 Jahre. Längst sind die Vorgängergenerationen des jetzigen „Jugendclubs“ im Erwachsenenleben angekommen, haben teilweise schon Familien gegründet und ihren beruflichen Weg gefunden. Und sie engagieren sich weiterhin für ihren Ort. 
Das wollen sie auch nach außen hin zum Ausdruck bringen. Und so nennen sich die jungen engagierten Bürgerinnen und Bürger ab sofort „Borner Dorfclub“. Federführend ist hier der aktuelle Jugendclubvorstand. Die Gemeinde Hohenstein freut sich auf viele spannende Projekte, die von den Jugendlichen angestoßen werden.

 

Zuwendungsbescheid Machbarkeitsstudie Burg Hohenstein übergeben

Heute wurde der Zuwendungsbescheid über 17.647,00 Euro für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Revitalisierung der Nutzung der Burg Hohenstein von Landrat Frank Kilian übergeben. Bürgermeister Daniel Bauer dankte dem Landrat und hob die Bedeutung der Burg Hohenstein für die touristische Entwicklung des gesamten Aartales hervor.

Geplant ist, in den ehemaligen Pensionräumlichkeiten Büros einzurichten, der ehemalige Gastraum soll als Multifunktionsraum genutzt werden, sodass an diese Stelle auch wieder Hochzeiten stattfinden können. Außerdem soll ein touristischer Ankerpunkt entstehen, um die touristische Vermarktung der gesamten Region noch besser darzustellen.

Verleihung des Zuwendungsbescheides Machbarkeitsstudie Burg Hohenstein

Waldbegang der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes

Am Freitag fand der jährliche Waldbegang der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes gemeinsam mit Hessen Forst statt. Forstamtsleiter Kreuzer, und die Revierförster(in) Selle und Wölfle erläuterten den Anwesenden aktuelle Themen in der Waldbewirtschaftung. Besonders problematisch sei in diesem Jahr der Befall von Fichten durch den Borkenkäfer. Die Ernteausfälle der Gemeinde Hohenstein belaufen sich voraussichtlich auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag. Forstamtsleiter Kreuzer: “Das sind konkrete Auswirkungen des Klimawandels, die für jeden sichtbar sind.”

Frau Divivier vom Naturpark Rhein-Taunus erläutere in einem sehr interessanten Vortrag über die Lebensräume der Bechsteinfledermaus, auch bei uns in Hohenstein, die getroffenen Schutzmaßnahmen durch sogenannte Habitatbäumen, in denen die seltenen Tiere in ehemaligen Bruthöhlen von Mittelspechten leben. Die Gemeinde Hohenstein hat vertraglich mit dem Naturpark Rhein-Taunus den Bestand dieser Habitatbäume gesichert. Bürgermeister Bauer: “Das ist quasi geförderter Wohnungsbau für geschützte Arten.”

Bürgermeister Bauer informierte die Teilnehmer über den Ruheforst in Breithardt, in dem mittlerweile die erste Bestattung stattfand. Der andachtsplatz, die Einfriedung und die Erweiterung des Parkplatzes wurden alle mitsamt den Mitarbeitern des Bauhofes und den gemeindlichen Forstarbeitern errichtet. Die offizielle Eröffnung wird am 4. Oktober 2018 begangen.